Wirtschaft im Euroraum und der EU wächst

Brüssel/Berlin, den 05.09.2013 – Im zweiten Quartal 2013 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sowohl im Euroraum als auch in der gesamten EU gestiegen.

Das zeigen gestern veröffentlichte Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Demnach stiegen im Vergleich zum ersten Quartal auch die Konsumausgaben der Privathaushalte, die Aus- und Einfuhren sowie die Bruttoanlageinvestitionen im Euroraum und der EU.

Das BIP im Euroraum stieg im Vergleich zum ersten Quartal um 0,3 Prozent und in der EU27 um 0,4 Prozent. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres nahm das saisonbereinigte BIP im zweiten Quartal 2013 im Euroraum um 0,5 Prozent ab und blieb in der EU27 stabil, nach -1,0 Prozent beziehungsweise -0,7 Prozent im Vorquartal. Portugal verzeichnete mit 1,1 Prozent das höchste Wachstum im Vergleich zum ersten Quartal, gefolgt von Deutschland, Litauen, Finnland und dem Vereinigten Königreich (je +0,7 Prozent). Zypern (-1,4 Prozent) meldete den stärksten Rückgang.

Die Konsumausgaben der privaten Haushalte stiegen im zweiten Quartal sowohl im Euroraum als auch in der EU27 um 0,2 Prozent. Die Bruttoanlageinvestitionen erhöhten sich im Euroraum um 0,3 Prozent und in der EU27 um 0,4 Prozent. Auch die Ausfuhren zogen an: sie stiegen im Euroraum um 1,6 Prozent und in der EU um 1,7 Prozent. Die Einfuhren nahmen im Euroraum um 1,4 Prozent und in der EU27 um 1,2 Prozent zu.

Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
Unter den Linden 78
10117 Berlin
Telefon: 030 – 2280 – 2000
Telefax: 030 – 2280 – 2222
E-Mail: eu-de-kommission@ec.europa.eu
Internet: http://ec.europa.eu/deutschland